Andrea's Blog - Gedanken

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Blog vom 13. Juli 2021 - Das Wichtigste zuerst

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Einstieg: 

Ich schreibe, was ich denke und dafür stehe ich. Das ist kein Roman, sondern meine Ansicht der Realität. Etymologie, Begründung, Sprachliches - Gender, Rechtliches - Plagiate, Copyright und Fragen sind am Ende des Textes zu finden.

 

Das Wichtigste zuerst: 

Was sind die grossen Probleme unserer Welt? Das Wissen um die Notwendigkeit der Behebung dieser besteht sehr wohl, doch an der Umsetzung hapert es gewaltig. 

Wir haben das Pariser Klimaabkommen. Doch es wird nicht eingehalten. Die Klimakrise schreitet voran, die CO2-Emissionen nehmen nicht ab, die irreversible Konzentration in der Atmosphäre nimmt stetig zu. Die Rohstoffe, in diesem Zusammenhang fossile Brennstoffe, werden so lange abgebaut, bis nichts mehr da ist. Die Auswirkungen sehen und spüren wir. Klimakatastrophen nehmen zu, daran müssen wir uns nun gewöhnen. 

Und unsere Kinder? Was ist mit ihrer Zukunft? Und unsere Bauern? Die Anbauflächen? Unser Gemüse, unsere Früchte? Und was ist mit der ganzen Tierwelt?! 

 

Klimawandel, Dürre, Nahrungsknappheit, Hunger, Durst, all das hat Auswirkungen auf den Menschen. Wohin gehen wir, wenn wir hier nicht mehr leben können, wenn es dort kein Wasser mehr hat oder wenn Überschwemmungen das Leben dort nicht mehr möglich machen? Waldbrände in noch nie da gewesener Grösse, Heftigkeit und Häufigkeit. Oder schwere Gewitter, Wirbelstürme, Tornados, Hurricanes in dieser enormen Grösse und in einem Ausmass, das nur Zerstörung, Not und Tod hinterlässt. Oder Erdbeben, Erdrutsche, Schlammlawinen. 

Die Pole schmelzen, der Meeresspiegel steigt und das Meer erwärmt sich, die Korallen und Fische sterben. 

 

Nebst den Umweltkatastrophen, dem Artensterben der Tiere, nebst der Überfischung der Meere, nebst den gesundheitlichen Problemen weltweit, machen wir weiter, als ob das alles normal und ok wäre und wundern uns noch nicht mal wirklich darüber. Mit welcher Erklärung? 

 

Survival of the fittest? 

Nach mir die Sintflut? 

Ist doch alles nicht so schlimm, man muss es nur positiv sehen? 

Sollen‘s doch andere richten? Vielleicht die Politik? 

Oder: Es war schon immer so? 

Oder: Interessiert mich nicht, ist nicht mein Problem. 

Ich wundere mich über die Sätze, die sich einige zurecht gelegt haben. Aber glauben sie ihre Erklärungen denn eigentlich selbst? 

 

Fakt ist, der Natur geht es nicht gut und somit geht es uns nicht gut! 

Ich weiss, das hört man nicht gerne. Lieber lenkt man sich mit diesem oder jenem Zeitfresser von der Realität ab. Aber wie ehrlich ist das? Belügen wir uns nicht tagtäglich selbst? Und unsere Kinder? 

 

Die kleinen Fischer fangen keine Fische mehr, weil die riesen Schleppnetze der Grossindustrie die Weltmeere leer fischen. 

Die Mutter kann kein Wasser mehr am Brunnen schöpfen, weil die Grosskonzerne das ganze Grundwasser abpumpen, um es in teuer zu verkaufenden Flaschen (wenn möglich noch Plastik!) abzufüllen. Was macht nun der Fischer und die Mutter? 

Genau, sie gehen. Falls sie können. Um nicht zu verhungern und zu verdursten und für ihre Kinder eine Zukunft zu schaffen. Oder was würden Sie tun?? 

Wenn nun erschwerend dazu kommt, dass auch noch Korruption, Krieg oder eine Staatsform der Diktatur im eigenen Heimatland vorherrscht, was MUSS man dann tun? Ganz genau - noch schneller gehen! 

 

Und doch gibt es Menschen, die wundern sich, dass es Menschen auf der Flucht gibt. 

Da höre ich Sätze wie: Die sollen doch bleiben wo sie herkommen. Oder ich kann auch nichts dafür, dass es denen so geht, ist nicht mein Land, ist nicht mein Problem. 

 

Ich bin da anderer Ansicht. Es ist unser Problem! Es ist unser aller Problem! 

 

Berühmte Musiker wie John Lennon, Bob Marley, Michael Jackson und viele mehr, haben Songs geschrieben und gesungen, wo es um eine bessere Welt, ja um den Weltfrieden geht. Wir hören uns diese Lieder an, singen mit und träumen auch von einer besseren Welt. Nach dem Song hallt der Wunsch vielleicht noch etwas nach, dann ist er wieder vergessen. Es gibt berühmte Freiheitskämpfer, Visionäre, Aktivisten, Kämpfer für Bürger-, Frauen- und Menschenrechte wie Martin Luther King, Madiba, Mahatma Gandhi, Virginia Woolf, Simone de Beauvoir, Clara Zetkin, Rosa Parks, Rigoberta Menchú. Und was bleibt davon?

 

Alle Konventionen, die Menschen- und Kinderrechte der Genfer Konvention, das Klimaabkommen, die Abrüstungsabkommen, allesamt nützen nichts, wenn sich die Grossen und Mächtigen nicht daran halten! 

 

Hans-Muster, Beat-Beispiel, Otto-Normalverbraucher, Fiona-Fröhlich, wir alle sind gemeint. 

Ich denke, es ist an der Zeit, dass wir - du und ich - wir kleinen Erdenbürgerinnen und Erdenbürger dies gemeinsam im Miteinander an und in die Hand nehmen. 

 

Dies ist ein Aufruf zum gemeinsamen Aufstehen, zu einem Miteinander an alle wohlgesinnten Menschen, an alle Non-Profit-Organisationen, Non-Governmental-Organisationen, sei dies im humanitären, im sozialen, im Umweltbereich oder im Tierschutz. Wir wollen alle dasselbe: Eine bessere und gerechtere Welt. Eine nachhaltige Welt. Eine Welt für unsere Kinder und Kindeskinder. Eine Welt für die Tier- und Pflanzenwelt. Ein Miteinander aller Völker und Ethnien. Eine faire Verteilung und nachhaltige Nutzung der Ressourcen. Einen grossen Platz für alle noch verbliebenen Tiere, frei und wirklich artgerecht. Eine gute Zusammenarbeit, ein Wohlwollen, eine gute Nachbarschaft ohne Neid und Missgunst. Ein gutes Zusammenleben. Eine Gestaltung für diesen Planeten. Wahrscheinlich wird mein Aufruf nicht erhört, nicht beachtet, ja mit Sicherheit belächelt und ignoriert. Aber wer macht es denn sonst? Wir wollen Liebe und Nächstenliebe für alle, alles und jeden. Wir wollen möglichst weg vom Konsum, weg vom Plastik, weg von der Ausbeutung der Natur, weg vom Egoismus, weg von der Gier, weg vom immer Mehr. Hin zur Herzlichkeit und Gerechtigkeit, hin zum Frieden. 

 

Wir haben die UNO, wir haben die Genfer Konvention, wir haben die UN Kinderrechtskonvention. Doch was passiert an den EU-Aussengrenzen? All diese international anerkannten Rechte werden missachtet, ja mit Gewalt bis hin zum Mord mit den Füssen getreten. Einige horchen, wenn überhaupt, kurz auf, und dann geht jeder und jede wieder ihrem Alltag nach. Und so ist es bei allem und mit allem. Nicht nur wenn es um Menschen auf der Flucht geht, nein, genauso ist es bei Kindesentführungen in Afrika, bei Kindersoldaten, bei der Rohstoffplünderung, der Ausrottung ganzer Tierspezien, bei der Zerstörung von Urwäldern, schlichtweg überall wo man hinsieht. Organisationen kämpfen vielleicht dagegen, aber sie sind alleine. Meistens chancenlos. Der Markt, die Macht, das Geld und die Gewalt regieren, sprich der Egoismus. 

 

Früher wollte ich die Welt zu einem besseren Ort machen. Ich sah Ungerechtigkeiten hier und dort und war ganz und gar nicht einverstanden damit. Auch hatte ich ein ungutes Gefühl damit, hierzulande auf die Welt gekommen zu sein, denn so viele andere hatten nicht dieses Glück mit ihrem Geburtsort im Herzen Europas. 

Ich liess mir dann im Laufe der Zeit von verschieden Seiten sagen, dass alles schon seinen Grund habe und dass man einzig im Kleinen etwas verändern könne – die ganze Welt könne man nicht verändern, das müsse man halt akzeptieren. Dem habe ich versucht zu folgen, es hinzunehmen. Ich sah viel und half im Kleinen. 

Ich sah, es half zwar wirklich im Kleinen, aber in der Relation der Weltprobleme nur sehr wenig. Die grossen, globalen Probleme der Welt blieben, zudem stösst man teils auch im Kleinen an die Grenzen – dann nämlich, wenn der Egoismus Einzelner gar von übergeordneter Stelle gutgeheissen wird. Was bedeutet, die globalen Probleme beeinflussen stark die Probleme im Kleinen. Also bringt doch alles nichts, dies wäre theoretisch die logische Schlussfolgerung. 

Wie man jedoch unter der Etymologie ersieht, sind vom Wort 'Gedanke' die Gefühle das Gegenteil. Und diese lassen sich nicht immer unter Dach und Fach halten. Die Wut über die Ungerechtigkeiten, über die Ausbeutung, über die Unterdrückung, über die Misshandlungen. Es ist gut, dass sich die Gefühle nicht einfach abschalten lassen. 

 

Ich bin nicht damit einverstanden, dass alle wegschauen und sich nur auf ihr eigenes Gärtchen konzentrieren. Mit Scheuklappen. Sicherlich verstehe ich, dass wir uns hierzulande vielfach unter einem grossen Druck befinden. Es ist ein anderer Druck. Sei es von der Arbeit her, vom Finanziellen her, von den Erwartungen her, krankheitsbedingt oder aus familiären Gründen. Ich kenne tiefgründige Probleme des/der Einzelnen. Jede und jeder hat täglich 1000 Sachen zu erledigen. Dies muss gemacht werden, das muss bis dann und dann erledigt sein, daran muss man denken, dieses muss noch geplant oder organisiert sein. Immer ist viel. Sehr viel. Da bleibt einem wenig Zeit und Kraft, um über sich und sein/ihr Leben zu reflektieren. Man arbeitet und kommt nach Hause, um sich einigermassen zu regenerieren, nur damit man am nächsten Tag wieder arbeiten gehen kann. Meist kommt noch dazu, dass die Arbeit eine Arbeit ist, die man macht, damit man Geld verdient, um all die endlosen Rechnungen, die ständig ins Haus flattern, zu bezahlen. Nur Wenige konnten ihr Hobby zum Beruf machen. Wir erholen uns auf dem Sofa vor dem Fernseher, gamen oder gehen ein Bier trinken, um abzuschalten. Doch wovon schalten wir eigentlich ab? Vom Funktionieren? Alles ist geregelt, über geregelt, alles muss dokumentiert sein, alles muss abgesichert sein, alles muss bezahlt sein. Alles – alles – alles – immer -immer – immer – jetzt – jetzt - jetzt. Lieber schon gestern und nicht erst heute oder morgen. Wir sind ständig am Rennen, am Erledigen und doch läuft uns die Zeit davon. 

Aber eigentlich haben oder hätten wir doch alles. So viele sind jedoch unzufrieden, jammern und fühlen sich krank. Aber eigentlich haben wir doch alles, ja gar von allem viel zu viel. Überfluss, Luxus. Und wozu? Für später? Für wann? Für den Konsum? Aus Egoismus? Weil es andere auch haben? 

 

Wollen wir nicht alle einfach in Frieden leben? Ein solides Dach über dem Kopf, genug zu Essen und angenehme und liebe Nachbarn haben. Eine gesunde Genügsamkeit. 

Und doch jammert alles immer wegen diesem und jenem. Nie ist es einfach auch mal gut. Wann sind wir zufrieden? 

 

Die wenigsten Menschen auf diesem Planeten haben es so gut wie wir hier. Und dies auf allen Ebenen. Wir haben Essen, wir haben Trinken, wir haben Häuser und Wohnungen, wir haben Sicherheit, wir haben Frieden, hier. Aber warum haben wir das? Warum geht es uns hierzulande denn so gut? Haben wir – respektive unsere Vorfahren - wirklich alles selbst erarbeitet und aufgebaut? Hart dafür geschuftet?

Oder hat man sich nicht doch anderer Kulturen und Länder bedient? Waren wir nicht Teil der Kolonialisierung und/oder der Christianisierung? Haben wir nicht finanziell oder gütertechnisch auf der ganzen Welt mitgemischt – und dies klar zu unserem Vorteil? 

Man kann sagen, wer täte das nicht? Wenn ich es nicht mache, dann tut es ein anderer. Survival of the fittest. Ja, bravo. Und alle anderen haben das Nachsehen. 

Das ist meiner Ansicht nach kein Miteinander, so ist ein Zusammenleben nicht möglich. Weder für die Menschheit, noch für die Tierwelt, noch für die Pflanzenwelt. Die Begründung, dass bei den Tieren auch nur der Stärkste oder der Schlaueste überlebt, ist etwas zu kurz gedacht. Dass sich die Natur selbst reguliert, dem ist mit Sicherheit so. Solange sie es denn überhaupt noch kann! Aber sind wir nicht schon lange kein Teil mehr von der eigentlichen Natur? Haben wir nicht alle, die von uns sogenannten Naturvölker als primitiv und als nicht-entwickelt bezeichnet, eingestuft und behandelt? Mit Zwangs- und Gewaltmethoden. Mit unmenschlichen, nicht-menschenwürdigen Methoden? Und das soll zivilisiert und hochentwickelt sein? Da lachen ja die Hühner. Die Geschichte hat doch gezeigt, sofern auch das beachtet wird, was alles nicht in den hübsch gekämmten Geschichtsbüchern steht, ist klar ersichtlich, woher der europäische Reichtum in Wirklichkeit stammt. Unsere Museen sind ja noch alle voll von den Zeugnissen! Aber alle schauen weg und geniessen stillschweigend. Nur auf keinen Fall etwas von sich abgeben, man hat ja schliesslich hart dafür gearbeitet. Ja, meist haben wir in der Tat sehr hart gearbeitet. Früher und heute. Gar hin bis zum Burnout. Aber wozu? Das bringt mich auf das Thema Gesundheit. Und somit auch Covid. Es ist schlimm, es wurde unterschätzt, es war ein Einschnitt in die auf Wolken gebettete Gesellschaft. Und ja, man wurde eingeschränkt bei uns. Aber Moment mal. Wie war das denn in anderen Ländern? Es gibt so viele Länder, da haben die meisten Jugendlichen überhaupt nicht die Wahl, sich einen Beruf auszusuchen, geschweige denn jedes Wochenende Party machen zu gehen. Aber hier wird gejammert, die Jugend habe ein Jahr verloren. Was ging denn genau verloren in diesem Jahr? Ging der Fun verloren? Ups, man hat ja plötzlich Zeit als Jungedliche/r. Tja was fange ich denn nun bloss damit an? Ich werde ja nur depressiv, wenn ich mich mit mir selbst beschäftigen muss. Denn dann wird mir meine eigene Perspektivenlosigkeit aufgrund des allgegenwärtigen Überflusses bewusst und darüber will ich mir ja überhaupt gar keine Gedanken machen. 

 

Woher kommen wir? Wohin gehen wir? Was hat das Leben für einen Sinn? Die meisten dieser Fragen stellen wir uns nur am Anfang und dann wieder am Ende unseres Lebens. Doch was geschieht in der Zwischenzeit? Sind wir zu beschäftigt mit allem? Womit eigentlich? Hierzulande auch mit dem Überleben? Oder mit dem Erarbeiten der Finanzen für das Materielle und für den Spass am Wochenende? Oftmals ist dieses Funktionieren zuviel oder auch zu unerfüllend. Oder geht es nur mir so? Frage nur ich mich diese Gedanken und Fragen zwischenzeitlich? Soll man wirklich damit warten bis man so schwer erkrankt, sodass man gezwungen ist, sich damit auseinander zu setzten, sich damit zu beschäftigen? 

 

Oder ist es einfacher, wenn man alles negativ sieht? Alles schlecht redet und man sich so gut fühlt, weil doch eh alles Mist ist und man somit eine Ausrede für alles hat, zudem eine Beschäftigung, um sich nicht mit der Lösung des Problems, der Problemfindung widmen muss? Oder haben wir eigentlich gar keine Probleme? Es ist doch alles gut, nicht wahr? 

 

Nennen wir das Kind mal beim Namen. 

Wir bestellen uns Kleider, Handys, Schmuck, Essen, alles was wir wollen im Internet, im Worldwideweb. Global. Alles kommt von überall her, wird auf der ganzen Welt herumtransportiert, Waren, Güter, Pflanzen, Tiere. Wir sind vernetzt durch das Internet mit allem und jedem. Erhalten Werbung von weiss der Geier nicht was allem. Wir nutzen täglich die Globalität, aber die Probleme der Welt interessieren uns nicht wirklich. Man kann ja sowieso nichts daran ändern. Man kann nur im Kleinen etwas verändern. Angefangen bei sich selbst. Auf diese Weisheit bin ich auch gekommen. Ja, zugegeben, das ist nicht immer einfach. Und bleibt wohl ein stetiger Prozess. Vielleicht ist das aber auch gut so. Denn ansonsten bedeutete dies, dass man stehen geblieben ist. Übrigens benutze ich das Wörtchen ‘man’ öfters, denn jedes Mal die weibliche und männliche Version zu schreiben spare ich mir. Obschon ich mal in einer Schule lernte, dass man 'man' nicht schreibe in Aufsätzen. Zugegeben, es gibt schon sehr viele Regeln und Einschränkungen hierzulande, nicht wahr? Oder empfinde nur ich so? Aber ich komme vom Kurs ab. Zurück zum Thema. Wir benutzen die Vorteile der Globalität, aber verschliessen die Augen oder zumindest die Verantwortung für die Erde. Wer hat die Verantwortung für die Erde, für die ganzen Welt, wenn nicht wir? Wer kann etwas an der globalen Ungerechtigkeit ändern, wenn nicht wir alle zusammen? Jedoch was hindert uns daran? Der Glaube an die Zuständigkeit, welche nicht in unserer Hand liegt? Oder die Kraft, die Möglichkeiten? Sollen das doch andere machen. Dafür haben wir doch die Politiker. Doch was hat sich in den letzten 100 Jahren in der Politik verändert, ausser dass sie meist perfider wurde? Oder hindert uns unser eigener Egoismus? Finden wir, für alle dasselbe, aber für mich ein bisschen mehr? Was brauchen wir zum Leben wirklich? Was wird es am Ende sein – und das Ende eines jeden Lebens wird wohl kommen – worauf wir zurück blicken? Was hat uns glücklich gemacht? Was haben wir gelernt? Was haben wir erreicht? Als ich Präsidentin einer Spitex mit 50 Mitarbeitenden war, habe ich einiges von und über die Palliative Care gelernt und mitbekommen. Das öffnet einem schon für mache der oben genannten Fragen die Augen. Und auch die eigenen Antworten darauf. Worauf ich hinaus will, ist, wir sollten alle Verantwortung für unsere Welt übernehmen und sie nicht anderen überlassen. Ich möchte Gerechtigkeit, Fairness, Nachhaltigkeit, Gesundheit, Frieden. Warum ist das so schwierig umzusetzen? Ich denke, sehr viele Menschen auf diesem Planteten wollen genau dasselbe. Nicht mehr und nicht weniger. Aber was passiert, wenn nur einer oder eben eine für sich ein bisschen mehr in Anspruch nimmt, obwohl sie haargenau weiss, dass sie sich mehr heraus nimmt, als die anderen? Und was, wenn sie sich noch Komplizinnen oder Verbündete sucht und findet – anhand welcher Methoden ist klar – dann kann das ganze zum Kippen kommen. Sind wir wieder beim Thema survival of the fittest. Nach mir die Sintflut. Ich weiss es besser. Der Schnellere ist der Geschwindere, die Perfidere ist die Bessere. Tja, das ist halt kein Miteinander, kein Team. Gestern habe ich den tollen Film 'Volunteer' auf SRF Play geschaut. Das ist es doch genau. Einige stehen auf, kämpfen für das Gute, für die Freiheit und Gerechtigkeit. Doch die Brüderlichkeit einiger anderer Brüder ist doch sehr limitiert, wenns ans eigene Gärtchen geht. Dann hört die Solidarität, die Brüder- und Schwesterlichkeit sowie die Neutralität meist rasant auf. 

Unsere Psychiatrien sind voll. Warum wohl? Unsere Scheinheiligkeit ist zum Kotzen. Erbärmlich. Wie die Made im Speck. 

Was können wir nun verändern? Ich denke, wir müssen alle zusammen aufstehen, nachdem wir nachgedacht haben. Nachgedacht für sich selbst, über das Leben, über die Sinnhaftigkeit, über unser Herz. Über unsere Zeit hier. Über das jetzt. Über das Ziel. Doch wann ist der Zeitpunkt zum Aufstehen? Wann ist genug passiert? Warten bis wir sterben, dann können das unsere Kinder dann mal machen. Wir kommen ja schon noch glimpflich davon, nicht wahr? 

 

Ich sage jetzt ist der Zeitpunkt. Wenn nicht jetzt, wann dann? Morgen? In einem Jahr? Wie lange wollen wir noch warten? Worauf wollen wir warten? Welche Entschuldigung haben nun? Wie oft wollen wir uns selbst noch belügen? Wieviele Menschen müssen noch sterben?

 

Doch was wollen wir konkret verändern? Wir wollen Gerechtigkeit, wir wollen Nachhaltigkeit. Wir wollen keine Steuergelder mehr für Kriege ausgeben. Unsere Stellvertreterkriege, an denen wir stets mitverdient haben, wie es die Geschichte sagt und bis heute aufzeigt, wollen wir nicht mehr. Wir vermieten unsere Waffen und Kampfmaschinen und -flugzeuge nicht mehr, nein, wir wollen überhaupt keine und auch kein blutiges Geld daraus. Wir wollen kein Tierleid. Wir wollen ein Miteinander. Wir wollen alle Menschen auf der Welt ernähren. Wir wollen keine Grosskonzerne, die das ganze Wasser auf der Erde aufkaufen, nur damit die Ärmeren dies, da sie kein Grundwasser mehr haben, weil es die Grosskonzerne abpumpen, dieses für viel Geld, welches sie nicht haben, nun in Plastik (oder egal in welchen) Flaschen kaufen müssen. Wir wollen, dass alle Menschen ein Dach über dem Kopf und genug zu essen haben können. Ja, genau, darum verzichten wir oft auf Fleisch. 

Das sind blauäugige Ziele oder Wünsche? Ja, genau, das sind sie und übrigens habe ich auch blaue Augen. Zwar ein bisschen blau-grün, aber was solls. Ob grün, blau, braun oder welche Farbe auch immer die Augen, die Haare oder die Hautfarbe hat oder haben, spielt überhaupt keine Rolle. Ist das so schwierig zu verstehen?! 

So vieles läuft so falsch, egoistisch, gewalttätig, erniedrigend, brutal, unfair, hasserfüllt, tödlich, korrupt und schlichtweg unglaublich. Und doch nehmen wir es irgendwo alle hin. Die Medien berichten darüber, die Politiker sprechen mal vereinzelt darüber, aber passieren tut nichts. Man verurteilt zwar dies und jenes, manchmal gar aufs Schärfste, aber ändern tut sich nix. Ein kurzer Aufschrei hier, ein Stirnrunzeln dort. Und nach Kurzem nimmt alles wieder seinen gewohnten Lauf. Hier ein Krieg, dort hunderte Ermordete, hier eine Umweltkatastrophe, dort ein Notstand. Tja, das ist halt so. Es wird so weitergehen, bis entweder alle Menschen sich selbst umgebracht haben und/oder es keine Rohstoffe mehr auf der Welt gibt. Was somit gleichbedeutend ist. Ist das wirklich unser Ziel? Nehmen wir das wirklich so hin? 

 

Ich sage nein. Und ich wehre mich dagegen. Im Kleinen angefangen ist gut. Aber es ist nicht genug. Es muss mehr werden. Wir müssen im grösseren Denken und Handeln! Zusammen im Miteinander. 

 

Es geht um den Mensch – Tier – und Pflanzenzusammenhang. Es geht um unseren einzigen (!!!) Planeten und unser Leben und das unserer Kinder und Kindeskinder. Es gibt keinen Plan(eten) B. Es geht um die Eingrenzung unseres eigenen Egoismus! Es geht um Fairness! Es geht um das Miteinander! 

 


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Etymologie, Begründung, Sprachliches - Gender, Rechtliches - Plagiate, Copyright, Fragen 

 

 

 

Etymologie Gedanke: 

(Quelle: DWDS – Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache; Berlin-brandenburgische Akademie der Wissenschaften; https://www.dwds.de/wb/Gedanke) 

 

 

Gedanke, der 

Grammatik Substantiv (Maskulinum)· Genitiv Singular: Gedankens· Nominativ Plural: Gedanken 

Aussprache 

Worttrennung Ge-dan-ke 

Wortbildung mit ›Gedanke‹ als Erstglied: ↗Gedankenablauf...50 weitere mit ›Gedanke‹ als Letztglied: ↗Abrüstungsgedanke...30 weitere 

Mehrwortausdrückeda ist der Wunsch der Vater des Gedankens· ↗da war der Wunsch Vater des Gedankens· ↗in Gedanken bei jmdm. sein...3 weitere 

Bedeutungsübersicht+ 

  1. 1. das, was jmd. denkt oder gedacht hat
  2. Vorstellung
  3. Einfall
  4. Plan, Absicht
  5. Begriff, Idee
  6. Sorge
  7. 2. das Denken
  8. 3. [umgangssprachlich]...

eWDG 

Bedeutungen 

1. 

das, was jmd. denkt oder gedacht hat 

Beispiele: 

ein kluger, neuer, vernünftiger, verlockender, interessanter, einleuchtender, gewohnter Gedanke 

abenteuerliche, aufrührerische, freiheitliche, ketzerische, verwegene, gefährliche, hochfliegende, befremdliche, beklemmende, bittere, böse, düstere, ernste, wehmütige, kritische, selbstständige, schöpferische, glückliche Gedanken 

sie konnten keinen klaren Gedanken fassen 

...50 weitere Beispiele 

da platzten heraus / Auch mir die geheimsten Gedanken [ HeineWintermärchen2,465] 

Leicht beieinander wohnen die Gedanken [ SchillerWallenst. TodII 2] 

Der angebornen Farbe der Entschließung / Wird des Gedankens Blässe angekränkelt [ Schlegel-Shakesp.HamletIII 1] 

Vorstellung 

Beispiele: 

es ist mir ein peinlicher, schrecklicher, unerträglicher Gedanke, dass ... 

sich an einen Gedanken gewöhnen 

Es ist ein holder, freundlicher Gedanke, / Daß über uns in unermeßnen Höhn, / Der Liebe Kranz aus funkelnden Gestirnen, / Da wir erst wurden, schon geflochten ward [ SchillerPiccolominiIII 4] 

Einfall 

Beispiele: 

das ist der rettende, erlösende, ein guter, ausgezeichneter, kein schlechter Gedanke

ein plötzlicher Gedanke 

Plan, Absicht 

Beispiele: 

sich mit einem Gedanken tragen 

mit einem Gedanken spielen 

[Klothilde] die mit dem Gedanken umging, sich demnächst einmal zu »etablieren« [ Th. MannBuddenbrooks1,290] 

Begriff, Idee 

Beispiele: 

Der Gedanke der Freiheit, des Friedens 

der tragende Gedanke des Werkes 

jeder von ihnen diente doch der gleichen Einheit, demselben Gedanken, derselben Ordnung [ HesseNarziß5,285] 

Sorge 

Beispiele: 

Sich [Dativ] (schwere, unnötige) Gedanken machen 

mach dir darüber, deswegen keine Gedanken 

2. 

das Denken 

Grammatik: nur im Singular 

Beispiele: 

schon der (bloße) Gedanke (daran) beunruhigt mich 

umgangssprachlich(es ist) kein Gedanke daran, davon (= nicht daran zu denken), dass ich rechtzeitig fertig werde 

umgangssprachlichkein Gedanke! (= keineswegs, auf keinen Fall!) 

3. 

umgangssprachlich 

Grammatik: nur im Singular 

Beispiele: 

das Kleid ist um einen Gedanken (= eine Kleinigkeit) zu lang 

die Tönung ist um einen Gedanken zu kräftig ausgefallen 

Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer) 

Etymologie 

Gedanke · Gedankenfreiheit · gedankenlos · Gedankenstrich 

Gedanke m. ‘Ergebnis des Denkens, Idee, geistiger Einfall’, ahd. Githanc ‘Denken, Sinn, Gesinnung, Absicht, Einsicht’ (8. Jh.), mhd. gedanc, asächs. githanko, mnd. gedanke, mnl. Gedanc m. n., aengl. geþanc, geþonc m. n. (westgerm. *giþanka-, *giþankon) sind Verbalabstrakta zu den unter ↗denken (s. d.) behandelten Verbformen. Gedankenfreiheit f. ‘Möglichkeit der freien Gedankenäußerung’ (...Mehr 

www.openthesaurus.de (06/2021) 

Thesaurus 

Synonymgruppe 

Eingebung· ↗Erleuchtung· Gedanke · ↗Idee● ↗Einfall  Hauptform 

Synonymgruppe 

(plötzliche) Einsicht· ↗(plötzliche) Erkenntnis· ↗Anregung· ↗Anwandlung· ↗Einfall· ↗Erleuchtung· Gedanke · ↗Idee· ↗Impuls· ↗Inspiration· ↗Intuition· ↗Offenbarungserlebnis● ↗Eingebung Hauptform· ↗Offenbarung (für jemanden) auch figurativ· ↗Aha-Erlebnis ugs. 

Synonymgruppe 

Abwägung· ↗Bedacht· ↗Berechnung· ↗Betrachtung· ↗Erwägung· Gedanke · ↗Kalkül· ↗Reflexion· ↗Vorstellung· ↗Überlegung● ↗Deliberation lat. 

Geisteswissenschaften, Psychologie 

Synonymgruppe 

Denkakt· ↗Denken· ↗Denkprozess· ↗Denkvorgang· ↗Überlegung● Gedanke Hauptform 

Geisteswissenschaften 

Synonymgruppe 

Denkinhalt· ↗Gedankeninhalt● Gedanke Hauptform 

DWDS-Wortprofil 

Typische Verbindungen zu ›Gedanke‹ 

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora 

GefühlKopfZukunftabwegiganfreundenaufdrängenaufgreifenaufkommenbloßdummeigenfassengewöhnenklugkommenkreisenmachennachhängennahelegennaheliegennaheliegendolympischphilosophischsolchspielentröstentrübverdrängenverschwendenverwerfen 

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Gedanke‹. 

DWDS-Beispielextraktor 

Verwendungsbeispiele für ›Gedanke‹ 

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora 

Auch den Militärs wird bei dem Gedanken an eine Intervention zu Lande schwummrig. 

Die Zeit, 22.04.1999, Nr. 17 

Ich bin nicht so dumm, zu behaupten, mein Gedanke sei klug. 

konkret, 1997 

Ich habe lange den Gedanken verfolgt, daß sie Felle umgetan haben, die in den Gräbern vergangen sind. 

Delbrück, Hans: Geschichte der Kriegskunst im Rahmen der politischen Geschichte - Zweiter Teil: Die Germanen, Berlin: Directmedia Publ. 2002 [1921], S. 9255 

Der Gedanke der Obligation durch Kontrakt war den urwüchsigen Rechten gänzlich fremd. 

Weber, Max: Wirtschaft und Gesellschaft. In: Weber, Marianne (Hg.), Grundriß der Sozialökonomik, Tübingen: Mohr 1922 [1909-1914, 1918-1920], S. 416 

Unser Dilemma nimmt nach diesen melancholischen Gedanken eine seltsame Gestalt an. 

Mauthner, Fritz: Wörterbuch der Philosophie. In: Bertram, Mathias (Hg.) Geschichte der Philosophie, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1910], S. 31696 

Ist Ihnen in diesen Beispielen ein Fehler aufgefallen? 

Zitationshilfe 

„Gedanke“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Gedanke>, abgerufen am 13.07.2021. 

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Begründung 

 

Ich habe Hoffnung. Ich sehe die Notwendigkeit. 

Ich bin weder eine gute Sängerin, noch habe ich sonstige etwaige, mir bekannte Talente. Darum schreibe ich. Und was habe ich schon zu verlieren. 

Es ist immer einfacher, Nein zu sagen, anstatt nach Lösungen zu suchen. Letzteres macht mehr Sinn, finde ich. 

 

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Sprachliches und Gender 

 

Ich verzichte aus Schreibflussgründen meist auf -innen. Aber da ich eine Frau bin, sollte es wohl jedem und jeder klar sein, dass ich im Sinne von ‘der Mensch’ und ‘die Menschin’ schreibe. Auch verwende ich ‘man’ und genderneutrale Begriffe. Ansonsten schreibe ich, wie es mir passt. Danke für’s Verständnis. 

 

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Rechtliches - Plagiate, Copyright 

 

Das ist mein Bolg. Das ist mein Text. Das sind meine aufgeschriebenen Gedanken. Ich erhebe weder Anspruch auf Allwissenheit noch habe ich das ABC erfunden und dennoch reihe ich Buchstaben aneinander. Sofern ich letzteres denn darf, und ich nun mal ein Mensch bin, der sowohl die Sprache durch das Elternhaus als auch durch die Gesellschaft erlernt hat, des Weiteren des Öfteren in meinem bisherigen Leben Gespräche sowie Diskussionen geführt habe und sich somit zwangsweise mein Gedankengut erweitert, reflektiert, gefestigt und entwickelt hat, ist der Text mit Sicherheit voll von Plagiaten. Aber damit kann ich leben. Falls jemand nicht damit Leben kann, soll er sich bei mir melden, dann können wir gerne darüber diskutieren – schriftlich oder mündlich. 

 

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Fragen 

 

Für Fragen stehe ich Ihnen gerne jederzeit per Email zur Verfügung. 
info@humanriddimcare.com




Blog vom 20. Juli 2021 - Warum soll ausgerechnet ich helfen?

Created with Sketch.

Warum soll eigentlich genau ich helfen? Schliesslich habe ich selbst  mehr als genug Probleme um die Ohren. Jeden Tag! Sollen das doch andere machen. Die, die keine oder zumindest weniger eigene Probleme und sowieso mehr Geld haben als ich.

Was dabei jedoch auffällig ist, ist, dass wenn jeder und jede sich um seine eigenen Herausforderungen kümmert, wer kümmert sich dann um das grosse Ganze?
Da die Schweiz ein Schengen- und Dublin-Staat ist, geht sie somit mit der EU-Asylpolitik einher. Die Schweiz, unser Bundesrat verhandelt daher beim ‚New Pact on Migration and Asylum’ aktiv mit. Es soll nun an den EU-Aussengrenzen eine 'staatenneutrale Zone' auf europäischem Boden geschaffen werden, wo nicht um Asyl ersucht werden kann!

Auf welcher Grundlage kommet man dazu, im Namen aller Schweizer Bürgerinnen und Bürger dem zuzustimmen und zugleich die Firma Frontex finanziell mit unser aller Steuergelder zu unterstützen? Mir scheint, dadurch verstossen wir, als Schweizerinnen und Schweizer, klar gegen die Menschenrechtskonvention, welches ein völkerrechtlich-verbindlicher Vertrag und in unserer Bundesverfassung verankert ist.


Machen wir uns somit damit nicht alle wohlwissentlich der vorsätzlichen Menschenrechtsverletzung (kein Asylgesuch stellen können, da fiktive Zone auf europäischem Boden extra darum erschaffen) sowie des Mordes (Pushbacks durch Firma Frontex in grossem Masse finanziell unterstützt) schuldig? 


Wie steht es denn um unsere Freiheit und um unsere Demokratie? Wie frei und wie demokratisch sind wir den hierzulande in Tat und Wahrheit wirklich? Wir brüsten uns mit Neutralität und der Einhaltung der Menschen-, Kinder- und Asylrechte. Aber befolgen, umsetzen oder diese einhalten tun wir nicht. Schaue nach Griechenland.

Gehen wir etwas zurück in der Geschichte. Wer von uns glaubt noch daran, dass die Schweiz nicht an der Aufteilung von Afrika und Amerika beteiligt war? Hatten wir wirklich nichts mit dem Profit durch Sklaven zu tun? Ja wo kam denn die Baumwolle, der Tabak, die Schokolade und der Kaffee her? Alles davon wird in unseren Geschichtsbüchern verschwiegen. Man lese hierzu doch das Buch 'Reise in schwarz-weiss - Schweizer Ortstermine in Sachen Sklaverei' oder schaue sich die Dokumentationsreihe 'Entkolonialisierung' an. Ebenso die Geschehnisse der Dokumentation 'Misshandelt und umerzogen', auch hier waren Schweizer beteiligt. Also, unsere rot-weisse Weste ist definitiv mehr rot als weiss - ein kleiner weisser Punkt auf unserer Fahne entspräche wohl mehr der Realität... Die Finanzbranche haben wir hier ja noch nicht mal besprochen.

Wir alle tragen die Mitverantwortung an unserer Geschichte sowie am aktuellen Schweizer- und Weltgeschehen. Es liegt an uns allen, an jedem einzelnen. Helfen gehört zu uns, besinnen wir uns im Herzen darauf. Nicht nur in Coronazeiten. Helfen ist menschlich. Helfen hat keine Grenzen. Das ist die Zukunft. Unsere Zukunft.


Themenspeicher

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Nächste Themen (Gedanken- und Themenspeicher): 

(-> kein Anspruch auf chronologische Umsetzung oder gar Abarbeitung) 

 

-        Nationales Gedankengut (siehe EM oder WM) 

-        Nachhaltigkeit 

-        Wie umsetzen, nächste Schritte konkret, Fahrplan (möglichst klimaneutral) 

-        Ängste 

-        Stellvertreterkriege, Vermietung von neuester Kriegstechnik - Weltkriege 

-        Neutralität der Schweiz – Scheinheiligkeit 

-        Wo fängt der eigene Egoismus an – wo hört er auf 

-        Aussengrenzen Europa – Schande – Frontex 

-        Was passiert mit unseren Steuergeldern 

-        Welternährung ist möglich 

-        Tierschutz 

-        Zusammenarbeit NPO’s und NGO’s weltweit – Vermeidung von sinnlosen Admin-
         Kosten sowie Konkurrenzdenken!  NGO- NPO - jeder für sich ein Einzelkämpfer 

-        Was wir unseren Kindern lehren – Bildung weltweit 

-        Burnout – Krankheit – Pharmaindustrie – Druck – Leistungsgesellschaft 

-        Vergnügen, Spass und Party 

-        Wann realisiert man‘s? Erst wenn’s einem selbst betrifft, wie bei Covid? 

-        Wieviele müssen noch sterben? Was zählt noch, bevor man selbst stirbt? 

-        Konsum – Materialismus 

-        Was brauchen wir wirklich – Was bleibt schlussendlich 

-        Das brauchen wir wirklich – Das bleibt schlussendlich 

-        Finanzen - Kapitalismus 

-        Flüchtlinge in Griechenland gestrandet und Europa schaut weg. Aber sie haben doch 
         Essen, Kleider, Zelte und sogar Handy‘s. Halt keine Zukunft. 

-        Mit der Zeit will ich mit der Zeit mit der Zeit sein. Und das ist jetzt. 

-        Zukunft